Hennings Radreiseseiten
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Karst 2004

Einleitung

Verdammt, was haben wir gefroren. Eisige Winde und Dauerfeuchte ließen mich schon im letztjährigen Island-Urlaub einen folgenschweren Entschluss fassen: Nächstes Jahr geht es mal in den Süden!

Im November, als mich schon wieder das Fernweh packte und ich stundenlang den Atlas wälzte, begab es sich, dass ich in einem Seminar ein Referat über Karstlandschaften halten sollte. Und worauf stößt man dabei unweigerlich? Genau, auf Slowenien und Kroatien! Der Karst ist eine Gegend in Slowenien, nach der alle Landschaften weltweit, in denen gleiche Phänomene zu beobachten sind, benannt wurden. Wundersame Dinge habe ich gelesen, von Dolinen, Poljen, unterirdischen Flüssen und Kalksinterterrassen. Der Karst ließ mich nicht mehr los. Spätestens, als ich Fotos der Plitvitzer Seen sah, stand für mich fest: da musste hin! Ina zu begeistern war keine Kunst, und so konnten wir mit den Planungen beginnen.

Da ich Radreisen auch immer gerne mit meinem anderen großen Hobby, dem Orientierungslauf, verbinde, machte ich mich auf die Suche nach einer passenden Gelegenheit in der Gegend. So stieß ich auf den Anfang August in Slowenien stattfindenden kleinen und sehr familiären 3-Tage-OL „Cerkno Cup“. Er war unser erstes Ziel und somit bot sich Ljubljana als Ausgangspunkt an, das von Deutschland aus gut mit der Bahn zu erreichen ist. Für den Rückweg fanden wir einen recht günstigen Flug ab Dubrovnik, so dass damit auch das Ziel unserer Reise feststand.

Da wir während der Vorbereitungen immer wieder von der noch immer bestehenden Minengefahr im Landesinneren Kroatiens gelesen hatten, planten wir die Route eher entlang der Küste und über die Inseln. Nur zu den Plitvitzer Seen ging es nicht anders – aber sie waren einfach ein Muss! Schade, immer noch diese Einschränkung zu haben, denn das Hinterland mit seinem gänzlich anderen Klima hat mich auch sehr fasziniert. Bleibt zu hoffen, dass diese menschenverachtenden Überreste des Jugoslawien-Krieges bald beseitigt sein werden... Auch die Reiseführer vernachlässigen das Hinterland zu Unrecht – bis auf die Plitvitzer Seen und Zagreb findet es kaum Erwähnung. Nun, man kann auch dort gut Fahrrad fahren, doch muss man auf solche Späße wie Wildzelten und Wanderungen abseits der Wege verzichten.

Doch nun genug der Vorrede – open goes! :-)

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