download moviesHennings Radreiseseiten
Ecke Heimat|Radreise|Fotos|Studium|Gedichte|Henning|Gästebuch|Impressumelavil
 nexium  
 prozac
Slowenien
Kroatien
Bosnien-Herzegowina


Einleitung
Vorbereitung
Reiseroute
Übersicht
Reisebericht

Reisebericht ohne Bilder zum Ausdrucken
(pdf 244 KB)


Karst 2004

Tag 8 (9.8.): Aufbruch mit Höhle (Cerkno – Planinsko polje)

Der Cerkno Cup 2004 ist Geschichte, so brechen wir auf, um den Rest des Landes kennen zu lernen. Um die Frische des Morgens auszunutzen, beschließen wir, bei der frühen Aufstehzeit der letzten Tage zu bleiben. So kommen wir um neun vom Zeltplatz als letzte OL-Gäste los (außer uns sind nur vier junge Ungarn eine weitere Nacht im Massenlager der Turnhalle geblieben). Frühstück am Supermarkt, dann ab auf die Piste.

Erstaunlicherweise kommen wir sehr gut bis Idrija, aus dem Auto hatte die Steigung schlimmer ausgesehen. Kurze Fahrt durch die wenig spektakuläre Innenstadt, dann zum Divje jezero, dem „Wilden See“, einer Karstquelle, eigentlich einem größeren Teich, der wunderschön vor einer riesigen Felswand im Wald liegt. Im Moment aber ist die Quelle nicht aktiv und somit ein ruhiges romantisches Plätzchen. In Godovič erreichen wir eine Art Hochebene, dahinter Klönschnack mit Kühen und Brotzeit unter einer alten Kirsche.

Im romantischen Tal der Idrijca (die Hauptstraße daneben sieht man ja nicht...)
Im romantischen Tal der Idrijca (die Hauptstraße daneben sieht man ja nicht...)

Die Karstquelle Divje jezero – wegen Trockenheit nicht aktiv
Die Karstquelle Divje jezero – wegen Trockenheit nicht aktiv

Slowenischer Karstbewohner
Slowenischer Karstbewohner

Vor Planina sehen wir wunderschön unsere erste Polje, die Planinsko polje, neben der Straße liegen, begrenzt durch einen Steilhang. Um 17 Uhr bekommen wir als einzige Gäste eine Privatführung durch die Höhle Planinska jama, die sehr beeindruckend ist. Aus ihr tritt der Fluss Unica an die Oberfläche, der durch die Polje fließt und an deren Ende wieder im Untergrund versickert. Es sind riesige imposante Säle, wir kommen zum unterirdischen Zusammenfluss der Flüsse Rak und Pivka, die gemeinsam die Unica bilden. Manchmal Stille, dann wieder Wassergetöse. Eine Minute machen wir die Lampen aus und – nichts. Absolute Dunkelheit. Besonders tolle Tropfsteine gibt es in dieser Höhle nicht, allein die Dimension beeindruckt. Dafür sehen wir einige Grottenolme. Leider ist es ziemlich neblig, so dass wir nicht immer bis zum Fluss tief unter uns hinabblicken können.

Nach der Höhlentour finden wir sehr schnell einen schönen Zeltplatz mitten in der Polje zwischen Planina und Laze hinter einem Gebüsch. Es sind noch sehr viele Feierabendradler, Inlineskater und Jogger unterwegs – scheint ein sportliches Volk zu sein, die Slowenen.

63,1 km – 17,2 km/h

Seitenanfang     <     >