download moviesHennings Radreiseseiten
Ecke Heimat|Radreise|Fotos|Studium|Gedichte|Henning|Gästebuch|Impressumelavil
 nexium  
 prozac
Slowenien
Kroatien
Bosnien-Herzegowina


Einleitung
Vorbereitung
Reiseroute
Übersicht
Reisebericht

Reisebericht ohne Bilder zum Ausdrucken
(pdf 244 KB)


Karst 2004

Tag 39 (9.9.): Die letzte Etappe – zum Flughafen (Dubrovnik – Čilipi)

Wache mit Unwohlsein und Frieren auf. Während ich mich nach dem Frühstück noch ein bisschen auf einer Bank hinlege, ist Ina so lieb, meine Kette und Schaltung für meine Heimfahrt von Düsseldorf nach Vechta zu säubern. Obwohl es mir nicht gut geht, fahren wir wie bei der ersten Etappe von Ljubljana nach Cerkno los – und während des Fahrens geht es dann auch wieder. Wir wollen auf jeden Fall noch heute zum Flughafen, denn morgen würde es doch arg stressig. Während der langen Auffahrt zur Adria-Magistrale genießen wir den Rückblick auf Dubrovnik – genau den Blick, wie man ihn noch aus der Kriegsberichterstattung über die Belagerung der Stadt durch die jugoslawische Volksarmee vor Augen hat. Ein Stück weiter südlich passieren wir die schmalste Stelle Kroatiens – das Land ist hier vom Meer bis zum Grat eines hohen Bergrückens, auf dem die Grenze zu Bosnien verläuft, keine 2 km breit.

Rückblick auf Dubrovnik
Rückblick auf Dubrovnik

Die schmalste Stelle Kroatiens – auf dem Bergrücken verläuft die Grenze zu Bosnien-Herzegowina
Die schmalste Stelle Kroatiens – auf dem Bergrücken verläuft die Grenze zu Bosnien-Herzegowina

Schon mittags erreichen wir den überschaubaren Flughafen Čilipi. Wir lassen uns auf einem schattigen Platz nieder, nach dem Essen leg ich mich noch drei Stunden hin, kann aber nicht einschlafen. Als die Kopfschmerzen immer stärker werden, greif ich doch zu einer Tablette. Ina verbringt den Nachmittag mit Lesen.

Unsere Sorge gilt den auf dem Platz herumlungernden Polizisten – werden sie unseren Plan, hier zu zelten, durchschauen und verhindern? Ob sie ihn durchschauen, bleibt ungelöst, doch nach Einbruch der Dunkelheit bauen wir das Zelt auf, sicherheitshalber in einer etwas Sichtschutz bietenden Kuhle, und bleiben ungestört. Zumindest von biotischen Faktoren, denn der Wind, das himmlische Kind, dreht gegen Abend ganz plötzlich wieder stark auf, so dass wir wieder einmal um einen ruhigen Schlaf gebracht werden. Der kroatische Wind kann einem doch manchmal den letzten Nerv rauben…

21,0 km – 13,5 km/h

Seitenanfang     <     >