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Karst 2004

Tag 38 (8.9.): Dubrovnik, die Perle der Adria (Sobra – Dubrovnik)

Der Wecker klingelt früh um fünf, schnell ist das Zelt verstaut und ich klaue mir im Dunkeln noch schnell eine Open-Air-Dusche am Anleger, denn zu unserer Überraschung steht dort eine herum, welchen Zweck auch immer sie erfüllen mag.

Die Fähre verlässt Mljet um sechs und schon um kurz vor acht laufen wir in Dubrovnik ein. Nach einem Großeinkauf für die letzten zwei Tage sind wir schnell in der Altstadt und erstmal schwer beeindruckt von der meterdicken Stadtmauer. Wir frühstücken am Onofrio-Brunnen. Dann machen wir als erstes einen Rundgang einmal um die Altstadt auf der Mauer, einem wahren Bollwerk gegen jeden Angreifer. Auf über 2 km Länge kann man einmal den gesamten historischen Stadtkern umrunden und hat dabei herrliche Blicke über das Dächergewirr. Von den Zerstörungen im Jugoslawienkrieg ist kaum noch etwas zu sehen, nur die alten gelblichen Dachziegel der Häuser wurden vielfach durch neue rote ersetzt. Wir nutzen den Tag, um die vielen Sehenswürdigkeiten anzuschauen und einfach umherzuschlendern. Zum Mittag gönnen wir uns ein belegtes Fladenbrot und abends gehen wir als krönender Abschluss des Urlaubs noch einmal Pizza essen. Als Souvenir nehme ich mir ein Zlatorog-Bierglas mit. Diese Stadt ist noch einmal ein wirklicher Höhepunkt!

Dubrovniks Altstadt zu Füßen der mächtigen Stadtmauer
Dubrovniks Altstadt zu Füßen der mächtigen Stadtmauer

Als unabhängige Stadtrepublik Ragusa war Dubrovnik sehr wehrhaft
Als unabhängige Stadtrepublik Ragusa war Dubrovnik sehr wehrhaft

Blick über das Dächergewirr
Blick über das Dächergewirr

Der Stradun, die Hauptstraße der Altstadt
Der Stradun, die Hauptstraße der Altstadt

Unter den Arkaden des Sponza-Palastes
Unter den Arkaden des Sponza-Palastes

Blick auf die Kathedrale
Blick auf die Kathedrale

Der Sponza-Palast und der Palast der Rektoren
Der Sponza-Palast und der Palast der Rektoren

Nach dem Essen holen wir die Räder wieder am Brunnen ab, wo sie den Tag gut verbracht haben, und schieben in einen kleinen Park ganz in der Nähe auf der Halbinsel westlich der Altstadt, den wir schon tagsüber ausgekundschaftet hatten. In einer dunklen Ecke bauen wir das Zelt auf.

4,8 km – 10,9 km/h

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