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Karst 2004

Tag 12 (13.8.): Durch die rote Erde Istriens oder: Heuschrecken auf der Straße (Škropeti – Pula)

Heute steht vor allem Radeln auf der Tagesordnung. So machen wir in Pazin nur einen klitzekleinen Stopp zum Geldabheben und Einkaufen und rauschen dann durch auf angenehm zu befahrener Nebenstraße bis Vodnjan. Die Landschaft wird mit jedem Kilometer nach Süden flacher, es wird heißer und karger. Schattenplätze neben der Straße werden rar, zweimal kommen wir durch verkohlte Waldreste. Aber auch Olivenhaine sieht man jetzt immer öfter.

Unterwegs in Istrien
Unterwegs in Istrien

In Vodnjan machen wir eine ausgedehnte Mittagspause und schlendern noch ein wenig durch die engen Gassen der Altstadt, italienisches Flair pur.

Altstadt von Vodnjan
Altstadt von Vodnjan

Die letzten Kilometer bis Pula sind ein Klacks, wir fahren direkt zum Campingplatz auf der Halbinsel Stoja durch, aber da wir sowieso grad am Hafen vorbeikommen, kaufen wir auch schon mal ein Ticket für die MS Marina nach Mali Lošinj morgen um 15.40 Uhr.

Auf dem Campingplatz erwartet uns der erste Massentourismus des Urlaubs: ein riesiger Platz voller Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte, alle sind sie zum Baden nach Istrien gefahren. Da wir so früh dran sind, haben wir viel Zeit für eine ausgiebige Dusche und essen dann auch schon um sechs Abendbrot, lecker selbst gemachte Hamburger! Das ist ganz gewieft von uns, denn so sind wir hinterher einigermaßen resistent gegen die vielfältigen Grillgerüche, die uns auf dem Platz entgegenschlagen.

Nachdem wir uns von einer kleinen Felsspitze den Sonnenuntergang angeschaut haben, fahre ich noch allein in die Stadt zurück, um ins Internetcafé zu gehen und ein wenig durch die Gassen zu schlendern. Pula ist am Freitagabend eine pulsierende Stadt, voller Straßencafés, Souvenirshops und Touris. Als ich um kurz nach elf wieder auf dem Campingplatz bin, ist Ina schon selig am Schlummern.

Auf dem Campingplatz in Pula
Auf dem Campingplatz in Pula

65,2 km – 18,4 km/h

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