Tag 10 (11.8.): Gigantische Höhle (Cerkniško jezero – Kozina)
Nachdem sich der Morgennebel verzogen hat und wir unser Käffchen bzw. Teechen
ausgeschlürft haben, steht heute erst mal Radeln auf dem Programm. Halb
zehn scheint sich mittlerweile als Abfahrtzeit einzupendeln.

Cerkniško jezero mit Frühnebel
In Cerknica kurzer Einkauf, dann über Rakek, Postojna und Pivka zur Škocjanske
jame, der einzigen Höhle Sloweniens unter UNESCO-Schutz. Entsprechend groß
ist der Andrang – unsere Führung ist viersprachig mit etwa hundert
Teilnehmern. Was wir dann zu sehen bekommen, sprengt jede Vorstellungskraft.
Zunächst steigen wir eine lange Tropfsteinhöhle mit den bizarrsten
Formationen hinab. Diese trifft auf den unterirdischen Canyon der Reka, einer
gigantischen Halle von mehr als 100 m Deckenhöhe (geschätzt...), tief
unter uns der tosende Fluss. Trotz Fotografierverbots knipsen alle wie wild.
Der Höhlenausgang führt in den oberirdischen Canyon der Reka, der
auch noch einmal sehr beeindruckt. Rauf geht’s dann wieder mit einem schrägen
Aufzug.

Unterirdische Wunderwelt Škocjanske jame

Die Kirche von Škocjan inmitten einer grandiosen Karstlandschaft
Wir beschließen, das Autocamp in Kozina anzusteuern – so haben wir
nur noch etwa 10 km zu fahren. Der Campingplatz ist ziemlich merkwürdig,
irgendwie Atmosphäre wie auf einem Fernfahrer-Parkplatz und kaum Touris
da. Aber wir treffen ein anderes radelndes Paar und Duschen gibt’s auch,
was will man mehr?
69,9 km – 17,5 km/h