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Karst 2004

Tag 10 (11.8.): Gigantische Höhle (Cerkniško jezero – Kozina)

Nachdem sich der Morgennebel verzogen hat und wir unser Käffchen bzw. Teechen ausgeschlürft haben, steht heute erst mal Radeln auf dem Programm. Halb zehn scheint sich mittlerweile als Abfahrtzeit einzupendeln.

Cerkniško jezero mit Frühnebel
Cerkniško jezero mit Frühnebel

In Cerknica kurzer Einkauf, dann über Rakek, Postojna und Pivka zur Škocjanske jame, der einzigen Höhle Sloweniens unter UNESCO-Schutz. Entsprechend groß ist der Andrang – unsere Führung ist viersprachig mit etwa hundert Teilnehmern. Was wir dann zu sehen bekommen, sprengt jede Vorstellungskraft. Zunächst steigen wir eine lange Tropfsteinhöhle mit den bizarrsten Formationen hinab. Diese trifft auf den unterirdischen Canyon der Reka, einer gigantischen Halle von mehr als 100 m Deckenhöhe (geschätzt...), tief unter uns der tosende Fluss. Trotz Fotografierverbots knipsen alle wie wild. Der Höhlenausgang führt in den oberirdischen Canyon der Reka, der auch noch einmal sehr beeindruckt. Rauf geht’s dann wieder mit einem schrägen Aufzug.

Unterirdische Wunderwelt Škocjanske jame
Unterirdische Wunderwelt Škocjanske jame

Die Kirche von Škocjan inmitten einer grandiosen Karstlandschaft
Die Kirche von Škocjan inmitten einer grandiosen Karstlandschaft

Wir beschließen, das Autocamp in Kozina anzusteuern – so haben wir nur noch etwa 10 km zu fahren. Der Campingplatz ist ziemlich merkwürdig, irgendwie Atmosphäre wie auf einem Fernfahrer-Parkplatz und kaum Touris da. Aber wir treffen ein anderes radelndes Paar und Duschen gibt’s auch, was will man mehr?

69,9 km – 17,5 km/h

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