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Reisebericht

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Istanbul 2006

Vorbereitung

Verweise

Reiseführer

  • Lonely Planet Czech & Slovak Republics: Sicher gibt es ausführlichere Reiseführer zu den beiden Ländern einzeln, aber ich fand diesen völlig ausreichend, da alle wichtigen Städte und Sehenswürdigkeiten drin sind. Zugegebenermaßen habe ich mich bezüglich der Route aber auch von anderen Reiseberichten im Internet leiten lassen, so ist z. B. die Kvačianska dolina (Westliche Tatra) im Lonely Planet mit keinem Wort erwähnt.
  • Lonely Planet Romania & Moldova: Kann ich uneingeschränkt empfehlen. Dass die rumänische Tourismus-Szene noch relativ starken Veränderungen unterliegt (z. B. scheinen einige im Buch beschriebene Privatunterkünfte nicht mehr zu existieren), ist wohl kaum dem Reiseführer anzulasten.
  • Für Bulgarien hatte ich den Reise-Know-How-Führer dabei. Nie wieder! Bisher dachte ich, dies wäre im deutschsprachigen Raum der beste Führer für Individualtouristen, doch weder für Sofija noch für Plovdiv enthielt er die gängigen Backpacker-Hostels. Der Lonely Planet scheint mir dagegen sehr gut zu sein, den es für Bulgarien mittlerweile sogar auf Deutsch gibt.
  • Für Istanbul gibt es eine Menge kleiner Stadtführer im Handtaschen-Format, die sich nur marginal unterscheiden. Ich habe mich für den Polyglott entschieden, da noch ein kleiner herausnehmbarer Stadtplan dabei war und auch der asiatische Stadtteil Üsküdar behandelt wird, der in Büchern anderer Verlage teilweise fehlt.
  • Als besonders nützlicher Begleiter entpuppte sich das „Eastern European 12-Language Phrasebook“ vom britischen Verlag Thomas Cook Publishing, über das ich zufällig im Buchladen gestolpert war. Es enthält für alle osteuropäischen Sprachen die wichtigsten Wörter und Redewendungen, die man auf Reisen benötigt, allerdings natürlich nur in der englischen Übersetzung und nicht mit internationaler, sondern mit einer an die englische Aussprache angelehnten Lautschrift.

Karten

  • Shell-Länderkarte Tschechische Republik 1:350.000: Tschechien auf einem Blatt und eigentlich ausreichend vom Maßstab her.
  • Generalkarte Slowakei 1:200.000: Vom Maßstab her natürlich optimal, der ungarische Streckenteil ist ebenfalls fast vollständig abgebildet.
  • Huber-Niculescu Romania 1:600.000: Ich könnte mir einen besseren Maßstab vorstellen, aber sie wird von Bikeromania empfohlen und hat sich auch bewährt. Über die Bikeromania-Seite zu bestellen, ebenso wie die Karte „Rumänien per Rad entdecken“ mit Darstellung aller nationalen Radfernwege.
  • Euro-Länderkarte Bulgarien 1:800.000: Recht grob, aber gefiel mir vom Kartenbild her besser als großmaßstäbigere Karten (z. B. freytag & berndt 1:400.000) und stand denen in der Darstellung der Straßen und Orte nicht nach. Sie reicht bis Istanbul. In Bulgarien habe ich mir an einer Tanke zusätzlich eine genauere Karte 1:540.000 von Domino gekauft, die kyrillische Beschriftungen enthält, sie hat so gut wie nichts gekostet.

Rückreise

Eigentlich habe ich mir vorgenommen, aus ökologischen Gründen nicht mehr zu fliegen. Ich habe es trotzdem gemacht – und zwar, weil ich beim Ausbaldowern der Möglichkeiten feststellte, dass alles andere Quark ist. Als direkt Busverbindung von Istanbul nach Deutschland fand ich nur die Deutsche Touring, die auf dieser Route aber ausdrücklich keine Fahrräder transportiert. Mit Bahn und Fahrrad zurückzukommen wäre wahrscheinlich möglich, aber mit vielen Unsicherheiten, häufigem Umsteigen und Schmiergeldzahlungen an die Schaffner verbunden. Eine elegante Verbindung wäre der Autoreisezug von Edirne (Türkei) nach Villach (Österreich) von Optima-Tours gewesen, doch die haben auf Nachfrage für ein Fahrrad den Preis für ein Motorrad (ca. 150 €) verlangt, wobei natürlich der Preis für die Personenbeförderung noch nicht eingeschlossen ist und ich von Österreich ja noch irgendwie weiter nach Norddeutschland hätte kommen müssen. Eine sehr schöne Variante ist sicher die der Fährverbindung von Cesme (Türkei) nach Italien und weiter mit dem Zug, aber eben auch recht zeitaufwändig und teuer.

Im Nachhinein betrachtet, würde ich einfach in Istanbul zum Busbahnhof gehen und mir vor Ort eine türkische Busgesellschaft suchen, die nach Deutschland fährt. Mit Sicherheit würde man auch eine finden, die ein Fahrrad transportiert. Dass dies klappt, habe ich nun schon von mehreren Seiten gehört, und ich finde eine Busfahrt auch einen schönen Weg, um noch einmal ein Gefühl für die Entfernung zu bekommen, die man zurückgelegt hat.

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