Tag 1 (24.06.): Prolog: Mit der Bahn nach Dresden (Malente – Dresden)
Die lieben Eltern setzen mich nach einem letzten gemeinsamen Frühstück
um 10.24 Uhr in die Bahn. Da die Verbindung nur mit Regionalzügen kaum länger
dauert als die mit Fernverkehrszügen und ich auch nur dreimal umsteigen muss
(Bad Kleinen, Berlin, Elsterwerda), kann ich gut für 33,50 € per Wochenendticket
nach Dresden fahren.
Südlich von Berlin wird es im Zug immer schwüler und ich bin froh, in
Dresden anzukommen, wo Jens mich am Bahnsteig erwartet. Er ist bereits am Dienstag
in Kamen losgefahren und hat somit schon einige Tage im Sattel hinter sich. Wir
machen uns gleich auf den Weg zu unseren Dachgebern, Georg alias Krakonos aus
dem Rad-Forum, seiner Frau Eva und der kleinen Luise. Sie wohnen im Stadtteil
Striesen in einer toll sanierten Altbau-Wohnung, die wir mit zweimal Nach-dem-Weg-Fragen
auch gut finden. Eine sehr sympathische kleine Familie!
Nach dem Abendbrot gehen Georg, Jens und ich noch etwas an der Elbe und über
die Elbbrücke „Blaues Wunder“ spazieren – auf der anderen
Seite ist gerade Elbhang-Fest. Bei einem Bierchen schauen wir ein bisschen das
WM-Achtelfinalspiel Argentinien – Mexiko, das auf einer Großleinwand
übertragen wird, an.
10,1 km – 13,8 km/h – 12 hm